FRAGEN + BERATUNG

Hauptindikation: Spondylolysen / Spondylolisthese

Spondylolysen ohne Wirbelgleiten mit Lumbalgien (LWS)

Was
ist das?

Unter einer Spondylolyse versteht man eine Unterbrechung oder einen Spalt im Wirbelbogen, meist am Übergang zwischen dem Wirbelkörper und den Gelenkfortsätzen. Da hier kein Wirbelgleiten vorliegt, bleibt der betroffene Wirbel in seiner korrekten Position über dem benachbarten Wirbel stehen.

Warum
passiert das?

Ursache ist meist eine mechanische Überbeanspruchung der knöchernen Wirbelbögen, die zu einer Art Ermüdungserscheinung des Knochens führt. Oft geschieht dies bereits während der Wachstumsphase durch intensive körperliche Belastung oder eine entsprechende genetische Veranlagung, wodurch die Stabilität des Wirbelbogens an dieser spezifischen Stelle beeinträchtigt wird.

Was
spürt man?

Typisch sind belastungsabhängige Schmerzen im unteren Rücken (Lumbalgien), die sich oft wie ein lokaler Druck oder ein tiefsitzendes Ziehen anfühlen. Diese Beschwerden treten verstärkt bei sportlicher Aktivität oder Bewegungen auf, bei denen der Rücken stark nach hinten gestreckt wird. In Ruhephasen klingen die Schmerzen meist deutlich ab.

Weitere spezielle Diagnosen zur Hauptindikation:
Spondylolysen / Spondylolisthese

closed

degenerative Spondylolisthese mit schwerer Instabilität, Deformität in mehr als einer Ebene (LWS)

degenerative Spondylolisthese mit leichter Instabilität, Deformität nur in einer Ebene (LWS)

Spondylolisthese Grad II, ggf. mit Lumboischialgien (LWS)

degenerative Spondylolisthese ohne Instabilität (LWS)

Spondylolisthese Grad I mit Lumbalgien (LWS)

Passende Orthese(n) zur Hauptindikation:
Spondylolysen / Spondylolisthese

TIGGES-Lumbalorthese

Lumbalorthese zur Stabilisation, statischen Korrektur und Entlastung der Lendenwirbelsäule (L2-S1). Zur Unterstützung bei einem Bandscheibenleiden

TIGGES-Wirbelsäulenbandage

Aktive Hilfe bei Rückenschmerz durch z. B. akute Lumbalgie/Lumboischialgie (L4-S1). Die Kombination aus extrem flacher Gliederpelotte und Zugelementen sorgt für spürbare Stabilisation und sicheren Halt

T-FLEX B Überbrückungsorthese

Überbrückungsorthese zur Stabilisation, statischen Korrektur und Entlastung der LWS (L1-S1) bei Spinalkanalstenose oder Bandscheibenvorfall

Weitere Orthesen für Knie und Sprunggelenk

Knie-Orthesen

Erste modulare Knieorthese mit 4-Stufen-Mobilisierungsfunktion und größenvariablen
Orthesenspangen zur Parallelität der Gelenkschienen

Sprunggelenk-Orthesen

3-Stufen-Mobilisierungsfunktion und ventrale
Stabilisierung zur effektiven Limitierung des
Talusvorschubs

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Ihre Ansprechpartnerin:

Ulrike Nordhorn

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VERSORGUNG

MODULARE ORTHESEN
/ BAUKASTEN-SYSTEM

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RUHR-UNIVERSITÄT
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