FRAGEN + BERATUNG

Hauptindikation: Spondylolysen / Spondylolisthese

Spondylolisthese Grad II, ggf. mit Lumboischialgien (LWS)

Was
ist das?

Bei einer Spondylolisthese Grad II liegt ein echtes Wirbelgleiten vor. Dabei hat sich ein Wirbelkörper bereits um 25 bis 50 % seiner Fläche über den darunterliegenden Wirbel nach vorne geschoben. Dies führt zu einer deutlichen Instabilität des betroffenen Segments.

Warum
passiert das?

Ursache ist meist ein Defekt im Wirbelbogen (Spondylolyse), der die normale Verankerung aufhebt. Durch die Schwerkraft und die tägliche Belastung gleitet der Wirbelkörper auf der schrägen Ebene des Kreuzbeins nach vorne. Dieser Prozess führt zu einer mechanischen Reizung der Nervenwurzeln und einer Überlastung der umliegenden Haltebänder und Muskeln.

Wie
spürt man es?

Neben tiefsitzenden Rückenschmerzen treten häufig Lumboischialgien auf – Schmerzen, die in das Gesäß oder die Beine ausstrahlen. Typisch ist ein Gefühl der Instabilität im unteren Rücken. Bei Belastung können zudem Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühle auftreten, da die Nerven durch die Verschiebung unter Zugspannung geraten.

Weitere spezielle Diagnosen zur Hauptindikation:
Spondylolysen / Spondylolisthese

closed

degenerative Spondylolisthese mit schwerer Instabilität, Deformität in mehr als einer Ebene (LWS)

degenerative Spondylolisthese mit leichter Instabilität, Deformität nur in einer Ebene (LWS)

Spondylolisthese Grad II, ggf. mit Lumboischialgien (LWS)

degenerative Spondylolisthese ohne Instabilität (LWS)

Spondylolisthese Grad I mit Lumbalgien (LWS)

Passende Orthese(n) zur Hauptindikation:
Spondylolysen / Spondylolisthese

TIGGES-Wirbelsäulenbandage

HMV-Nr.: 23.14.03.3002

Aktive Hilfe bei Rückenschmerz durch z. B. akute Lumbalgie/Lumboischialgie (L4-S1). Die Kombination aus extrem flacher Gliederpelotte und Zugelementen sorgt für spürbare Stabilisation

TIGGES-Lumbalorthese

HMV-Nr.: 23.14.02.0002

Lumbalorthese zur Stabilisation, statischen Korrektur und Entlastung der Lendenwirbelsäule (L2-S1). Zur Unterstützung bei einem Bandscheibenleiden

T-FLEX B Überbrückungsorthese

HMV-Nr.: 23.14.02.1001

Überbrückungsorthese zur Stabilisation, statischen Korrektur und Entlastung der LWS (L1-S1) bei Spinalkanalstenose oder Bandscheibenvorfall

Weitere Orthesen für Knie und Sprunggelenk

Knie-Orthesen

Erste modulare Knieorthese mit 4-Stufen-Mobilisierungsfunktion und größenvariablen
Orthesenspangen zur Parallelität der Gelenkschienen

Sprunggelenk-Orthesen

3-Stufen-Mobilisierungsfunktion und ventrale
Stabilisierung zur effektiven Limitierung des
Talusvorschubs

Ihre Ansprechpartnerin:

Ulrike Nordhorn