FRAGEN + BERATUNG

Tumor / Pathologische Frakturen, polysegmental

polysegmentaler Tumorbefall / Metastasen mit mindestens einer bestehenden Fraktur mit Deformität ohne / mit neurologischem Defizit mit ausgeprägter Haltungsinsuffizienz (BWS)

Was
ist das?

Mehrere Wirbelkörper der Brustwirbelsäule sind von Tumorgewebe befallen und mindestens ein Wirbelkörper bereits gebrochen. Diese pathologische Fraktur geht mit einer Defomität der Wirbelsäule einher. Die Stabilität der Segmente ist stark beeinträchtigt. Nervenstrukturen können dabei bereits geschädigt sein oder unter Druck stehen. Da die Statik instabil ist, kann der Rücken das Körpergewicht nicht mehr selbstständig halten.

Warum
passiert das?

Das Tumorgewebe hat den Knochen so weit geschwächt, dass er der mechanischen Last nicht mehr standhalten konnte und nachgegeben hat. Die Schmerzen und neurologischen Defizite entstehen durch die Instabilität des Bruchs sowie durch den direkten Druck von Knochenfragmenten oder Gewebe auf die benachbarten Nervenwurzeln.

Wie
spürt man es?

Es bestehen heftige, oft einschießende Schmerzen, die bei jeder kleinsten Bewegung zunehmen. Je nach Beteiligung der Nerven kommen Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Lähmungserscheinungen in den Beinen hinzu. Häufig tritt eine ausgeprägte Schonhaltung auf, da das normale Tragen des Körpergewichts kaum noch möglich ist.

Weitere spezielle Diagnosen zur Hauptindikation:
Tumor / Pathologische Frakturen, polysegmental

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polysegmentaler Tumorbefall / Metastasen mit mindestenseiner bestehenden Fraktur mit Deformität ohne/mit neurologischemDefizit (BWS oder LWS)

polysegmentaler Tumorbefall / Metastasen mit mindestens einer bestehenden Fraktur mit Deformität im LWS-Bereich ohne/mit neurologischem Defizit

polysegmentaler Tumorbefall / Metastasen mit mindestens einer drohenden Fraktur (LWS)

polysegmentaler Tumorbefall / Metastasen mit bestehender Fraktur ohne Deformität ohne/mit neurologischem Defizit (LWS)

Passende Orthese(n) zur Hauptindikation:
Tumor / Pathologische Frakturen, polysegmental

T-FLEX Flexionsorthese

HMV-Nr.: 23.14.02.2001

Flexionsorthese zur Stabilisation, statischen Korrektur und Entlastung der Lendenwirbelsäule bei Spondylolisthese oder Spondylodese (L1-S1). Bauchpelotte zur Erhöhung des intraabdominalen Drucks

T-FLEX TL Thorako-Lumbalorthese

HMV-Nr.: 23.15.02.2001

Thorako-Lumbalorthese zur Entlastung und statischen Korrektur in der Sagittal- und Frontalebene. Unterstützt die therapeutisch korrekte Abschulung unter anderem bei polysegmentalen stabilen Frakturen (Th4-S1).

T-FLEX Rekli Reklinationsorthese

HMV-Nr.: 23.15.02.0004

Reklinationsorthese zur Ruhigstellung bei Morbus Bechterew oder polysegmentalem Tumorbefall/Metastasen (Th4-S1)

Weitere Orthesen für Knie und Sprunggelenk

Knie-Orthesen

Erste modulare Knieorthese mit 4-Stufen-Mobilisierungsfunktion und größenvariablen
Orthesenspangen zur Parallelität der Gelenkschienen

Sprunggelenk-Orthesen

3-Stufen-Mobilisierungsfunktion und ventrale
Stabilisierung zur effektiven Limitierung des
Talusvorschubs

Ihre Ansprechpartnerin:

Ulrike Nordhorn