Eine operative Versteifung im Übergang zwischen Brust- und Lendenwirbelsäule. Dabei werden Wirbel fest miteinander verbunden, um ein instabiles oder deformiertes Segment dauerhaft zu stabilisieren.
Warum
passiert das?
Das Ziel ist es, einen schmerzhaften Abschnitt an der Wirbelsäule dauerhaft stillzulegen. Wenn Wirbel durch Verschleiß, Unfälle oder Fehlstellungen zu viel Bewegungsspielraum haben, reizen sie bei jeder Bewegung die umliegenden Nerven und Bänder. Durch die Fusion wachsen die betroffenen Wirbel fest zusammen und die schmerzhafte Fehlbewegung zwischen den einzelnen Strukturen wird unterbunden.
Was
spürt man?
Nach dem Eingriff fühlt sich der versteifte Bereich der Wirbelsäule sehr stabil, aber auch unbeweglich an. In der ersten Zeit dominieren der Wundschmerz und ein starkes Gefühl der Steifigkeit. Da das ehemals problematische Segment nun fest ist, verschwindet der ursprüngliche, tief sitzende Instabilitätsschmerz, während sich die Muskulatur erst an die neue Statik gewöhnen muss.
Weitere spezielle Diagnosen zur Hauptindikation: Post-OP: Fusionen dorso-ventral / dorso-lateral
Passende Orthese(n) zur Hauptindikation: Post-OP: Fusionen dorso-ventral / dorso-lateral
T-FLEX Flexionsorthese
Flexionsorthese zur Stabilisation, statischen Korrektur und Entlastung der Lendenwirbelsäule bei Spondylolisthese oder Spondylodese (L1-S1). Bauchpelotte zur Erhöhung des intraabdominalen Drucks
Thorako-Lumbalorthese zur Entlastung und statischen Korrektur in der Sagittal- und Frontalebene. Unterstützt die therapeutisch korrekte Abschulung unter anderem bei polysegmentalen stabilen Frakturen (Th4-S1).