Es handelt sich um den Zustand nach einem operativen Eingriff an mehreren Bandscheiben im Bereich der Brustwirbelsäule oder im Übergang zwischen Brust- und Lendenwirbelsäule.
Warum
passiert das?
Ein Bandscheibenvorfall entsteht, wenn das Gewebe der Bandscheibe seine Position verlässt und auf benachbarte Nervenstrukturen drückt. Die Operation wird durchgeführt, um dieses hervorgetretene Material zu entfernen. Die Beschwerden sind Teil des Heilungsprozesses, bei dem sich das Gewebe festigen und der gereizte Nerv sich von dem langanhaltenden Druck erholen muss.
Was
spürt man?
Unmittelbar nach der Operation stehen meist Wundschmerzen im Bereich des Schnittes im Vordergrund. Ein ursprünglich ausstrahlender Schmerz lässt oft sofort nach, es kann jedoch noch ein zeitweiliges Kribbeln oder ein leichtes Taubheitsgefühl bestehen bleiben, während sich der Nerv regeneriert. Zudem ist die Belastbarkeit des Rückens in der ersten Zeit noch deutlich eingeschränkt.
Weitere spezielle Diagnosen zur Hauptindikation: Post-OP: Bandscheibe / Spinalkanalkompression
Flexionsorthese zur Stabilisation, statischen Korrektur und Entlastung der Lendenwirbelsäule bei Spondylolisthese oder Spondylodese (L1-S1). Bauchpelotte zur Erhöhung des intraabdominalen Drucks