FRAGEN + BERATUNG

TIGGES GenuSet 5

Modulare Knieorthese

• mit 4-Stufen-Mobilisierungsfunktion
• mit größenvariablen Orthesenspangen zur Parallelität der Gelenkschienen
• mit Extensions-/Flexionsbegrenzung

HMV-Nummer
23.04.02.1001

closed

Der Weg zu Ihrer passgenauen Orthese ist sehr einfach:

Nach der Diagnose stellt Ihr Arzt ein Rezept aus, mit dem Sie ein Sanitätshaus Ihrer Wahl aufsuchen. Die Experten vor Ort übernehmen das genaue Vermessen und stimmen die Konfiguration der TIGGES GenuSet 5 individuell auf Ihre Bedürfnisse ab. Das Sanitätshaus kümmert sich auch um die Abrechnungsmodalitäten mit der Krankenkasse.

Fachliche Basis für Ihre Versorgung:
TIGGES/T-FLEX Indikations-Leitlinie für Knieorthesen unterstützt eine reibungslose Kommunikation zwischen Arzt, Patient und Sanitätshaus. Die Leitlinie hilft dabei, eine fachlich fundierte Versorgung zu ermöglichen, indem sie jeder spezifischen Diagnose die therapeutisch korrekte TIGGES-Wirbelsäulenorthese zuordnet. Somit wird eine 1:1-Zuordnung von Orthese zu Indikation bereitgestellt. Gerne können Sie diese Informationen als ergänzende Unterlage für das Beratungsgespräch im Sanitätshaus verwenden.

Wirkungsweise

1. Therapie-Stufe: Hartrahmenorthese In der ersten Stufe werden durch eine Hartrahmenorthese mit Extensions- und Flexionsbegrenzung die Führung und Stabilisierung des Kniegelenks realisiert. Die Hartrahmenorthese besteht aus zwei Schienen mit polyzentrischen Drehgleitgelenken, die über Verbindungselemente mit den unterschiedlich großen Orthesenspangen verbunden sind. Durch Verstellmechanismen kann eine korrekte Positionierung des Orthesengelenks in der Sagittalebene erfolgen. Das in seinem Bewegungsradius individuell einstellbare polyzentrische Drehgleitgelenk ermöglicht eine Vielzahl von Extensions-/Flexionsbegrenzungen.

2. Therapie-Stufe: Knieführungsorthese mit 4-Punkt-Prinzip In der zweiten Therapiestufe wird der Patient mit einer Knieführungsorthese mit 4-Punkt-Prinzip und ggf. Extensions-/Flexionsbegrenzung versorgt. Diese Stufe wird durch das Austauschen der Orthesen-Spangen gegen seitlich sitzende Orthesenschalen erreicht, die sich an die Beinanatomie anpassen. Unelastische Gurte bewirken im Zusammenspiel mit den weiterverwendeten, seitlich eingesetzten Gelenkschienen eine zweidimensionale Führung des Kniegelenks und eine Entlastung und Schutz des Bandapparates.

3. Therapie-Stufe: Knieführungsorthese mit Gelenkschienen In der dritten Therapiestufe werden die Gelenkschienen in seitlichen Taschen einer Bandage mit Gurten als Knieführungsorthese weiterverwendet. Durch die kollaterale Führung und die unelastischen Gurte wird eine erneut reduzierte Entlastung und Stabilisierung des Bandapparates gewährleistet. Zusätzlich verbessert das Material der Bandage die Propriozeption.

4. Therapie-Stufe: Weichteilkompressionsbandage mit Silikonpelotte Zum Schluss verbleibt, nach Entfernen der Gelenkschienen und Gurte, eine Weichteilkompressionsbandage, die durch ein Kompressionsgestrick das Kniegelenk stabilisiert. Durch die innenliegende Silikonpelotte wird der therapeutische Druck der Bandage von der Kniescheibe weg hin zu den Weichteilen im Kniebereich geleitet.

4. Stufen-Therapie

1. Therapie-Stufe:
Hartrahmenorthese

In der ersten Stufe werden durch eine Hartrahmenorthese mit Extensions- und Flexionsbegrenzung die Führung und Stabilisierung des Kniegelenks realisiert. Die Hartrahmenorthese besteht aus zwei Schienen mit polyzentrischen Drehgleitgelenken, die über Verbindungselemente mit den unterschiedlich großen Orthesenspangen verbunden sind. Durch Verstellmechanismen kann eine korrekte Positionierung des Orthesengelenks in der Sagittalebene erfolgen. Das in seinem Bewegungsradius individuell einstellbare polyzentrische Drehgleitgelenk ermöglicht eine Vielzahl von Extensions-/Flexionsbegrenzungen.

2. Therapie-Stufe:
Knieführungsorthese mit 4-Punkt-Prinzip

In der zweiten Therapiestufe verbleibt, nach Entfernen der Gelenkschienen und Gurte, eine Weichteilkompressionsbandage, die durch ein Kompressionsgestrick das Kniegelenk stabilisiert. Durch die innenliegende Silikonpelotte wird der therapeutische Druck der Bandage von der Kniescheibe weg hin zu den Weichteilen im Kniebereich geleitet.

3. Therapie-Stufe:
Knieführungsorthese mit Gelenkschienen

In der dritten Therapiestufe werden die Gelenkschienen in seitlichen Taschen einer Bandage mit Gurten als Knieführungsorthese weiterverwendet. Durch die kollaterale Führung und die unelastischen Gurte wird eine erneut reduzierte Entlastung und Stabilisierung des Bandapparates gewährleistet. Zusätzlich verbessert das Material der Bandage die Propriozeption.

4. Therapie-Stufe:
Weichteilkompressionsbandage mit Silikonpelotte

Zum Schluss verbleibt, nach Entfernen der Gelenkschienen und Gurte, eine Weichteilkompressionsbandage, die durch ein Kompressionsgestrick das Kniegelenk stabilisiert. Durch die innenliegende Silikonpelotte wird der therapeutische Druck der Bandage von der Kniescheibe weg hin zu den Weichteilen im Kniebereich geleitet.

Größentabelle / Maßanleitung für Techniker

Art.-Nr.

Bezeichung

Farbe

rechts/​links

Größen

23.205

TIGGES GenuSet 5

schwarz

rechts

1–4

23.215

TIGGES GenuSet 5

schwarz

links

1–4

Größentabelle

Größe

1

2

3

4

Umfang des Oberschenkels in cm

37-42

42-48

48-54

54-62

Umfang des Unterschenkels in cm

28-32

32-37

37-42

42-48

Das könnte Sie auch interessieren

Bausatz Reklinationsorthese
zur individuellen Anfertigung

Eine Wirbelsäulenorthese mit therapeutisch korrekter Abschulung durch Mobilisierungs-funktion (mit extrem flacher Gliederpelotte (L2 – S1))

T-FLEX TL Thorako-Lumbalorthese

Eine Wirbelsäulenorthese mit therapeutisch korrekter Abschulung durch Mobilisierungs-funktion (mit extrem flacher Gliederpelotte (L2 – S1))

T-FLEX RSK Rahmenstützkorsett

Eine Wirbelsäulenorthese mit therapeutisch korrekter Abschulung durch Mobilisierungs-funktion (mit extrem flacher Gliederpelotte (L2 – S1))

Ihre Ansprechpartnerin:

Ulrike Nordhorn